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Sonntag, 18. Juli 2010

Pikanter Gurkensalat

Kaum einen Monat führe ich diesen Blog und schon bin ich inkonsequent geworden. Keines der surinamesischen Gerichte, die ich mir für diese Woche vorgenommen hatte, sind auf unserem Tisch gelandet. Teils lags an der Hitze, teils an mir (ich hatte keine Lust 4 Stunden einen pikanten Rinderschmortopf zu beaufsichtigen). Heute wollte ich es angehen - leider fand ich keine Tomaten, die meinen Vorstellungen entsprachen.
Um trotzdem nicht völlig das Gesicht zu verlieren, gab es heute surinamesichen pikanten Gurkensalat (Hete komkommer) nach folgendem Rezept:

Zutaten für 2 Personen:
1 Salatgurke
1/2 EL brauner Zucker
0,35 l Essig - stehen im Rezept - Wir fanden den Salat viel zu sauer, das nächste Mal würde ich 1:1 mit Wasser mischen
0,1 l Wasser
1 EL Sambal Oelek - wer es nicht so scharf mag, lieber weniger. Die Gurken nehmen die Schärfe gut auf und werden dann seeeehr scharf.
1 TL Knoblauchpulver oder eine Knoblauchzehe fein gehackt

Zubereitung
1) Zucker, Essig und Wasser vermischen. Es sollte eine süßsaure Sauce ergeben - es heißt also abschmecken, die Mengen stimmen nicht ganz bzw. es ist Geschmackssache
2) Dann Knoblauch und Sambal Oelek hinzufügen und das Ganze einige Stunden ziehen lassen.
3) Salat in feine Scheiben schneiden oder hobeln.
4) Mit der Marinade vermengen
5) Das Ergebnis wieder eine halbe Stunde ziehen lassen.

Der Gurkensalat ist als Beilage zu Gerichten gedacht, die selbst nicht scharf sind. Bei uns waren sie eine frische Ergänzung zu den Linsenburgern aus dem Kleinen Kuriositätenladen.
 

Donnerstag, 15. Juli 2010

Erfrischendes aus Suriname

Mit dem Kochen der surinamesischen Speisen sieht es derzeit echt schlecht aus - Salate in allen Variationen stehen auf dem Programm, in der Küche ist kein Platz für warme Gerichte.
Dafür habe ich zwei surinamesische Erfrischungsgetränke mitgebracht, die mir außerordentlich gut gefallen und perfekt zum Wetter passen.

Nummer 1: Ingwerlimonade
Das ist nun nichts Neues - der Kleine Kuriositätenladen hat es erst am Sonntag gepostet. Auf Essen und Trinken hat ein User jedoch die surinamesische Variante aus einem surinamesischen Kochbuch veröffentlicht und die geht so:

Zutaten für 1 Liter:
150 g frischen Ingwer - so fein wie möglich reiben, wem das Reiben nicht zuviel wird, der kann ruhig mehr Ingwer nehmen - aber das gilt nur für Ingwerjunkies wie mich :-)
1 kg Zucker - nach Geschmack eher weniger, ich mag den leicht scharfen  Ingwergeschmack und muss es nicht so süß haben
1 EL Zitronensaft
4 Gewürznelken
3 dl Wasser
1 EL Mandelaroma - Sirup geht auch, ich wollte nicht extra Aroma kaufen.

Zubereitung
Zucker in kochendem Wasser auflösen, mit den restlichen Zutaten vermischen und einen Tag ziehen lassen. Vorteil: Man muss nicht eine Stunde am Herd stehen.
Nachteil: Man muss einen Tag warten, bis man die Ingwerlimo trinken kann.

Die Nelken und die Mandeln geben ein ungewohntes Aroma, wenn man den reinen Ingwersirup kennt.

Nummer 2: Mangodrank (kein Schreibfehler - das ist Niederländisch)


Zutaten für 4 Personen:
4 Mangos - geschält und in Stücke geschnitten
3 EL Zucker - ich nehme braunen Zucker, weißer geht auch
alternativ: 2 Dosen Mangostücke, dann den Zucker weglassen
1/2 l Wasser
3 EL Zitronensaft - etwas mehr bei Dosenmangos
Eiswürfel

Zubereitung
Mangostücke pürieren und mit den restlichen Zutaten vermischen. Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Mit den Eiswürfeln trinken.

Das Rezept stammt von Rezepte-Wiki, die erstaunlicherweise viele surinamesische Rezepte haben.

Mango ist ja sowieso immer eine gute Wahl - siehe Mango-Lassi - und ohne Joghurt ist das Getränk noch erfrischender.
Nachteil: Es macht nicht satt wie das Mango-Lassi und eignet sich deshalb nicht als Flüssignahrung :-)