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Montag, 30. August 2010

Erfrischung hoch 3 - Ägyptischer Gurkensalat

Nach einem sehr fleischlastigen Wochenende war mir heute nach etwas Frischem. Auf Gurkensalat fiel die Wahl, was kein Wunder ist, denn ich liebe Gurkensalat. Am liebsten ist mir der süß-saure dänische, aber für neue Mischungen bin ich immer offen. Die Ägypter haben den Erfrischungseffekt der Gurke praktisch verdreifacht, da sie den Gurkensalat mit Joghurt und Minze anrichten. Clever!

Gefunden habe ich das Rezept übrigens hier.


Zutaten


  • 1/2 Gurke - geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1- 2 Knoblauchzehen - gepresst
  • 250g Naturjoghurt - Fettgehalt nach Geschmack - ich hatte 1,5 Prozent
  • 1/2 Bund frische Minze - da meine Minze über Nacht eingegangen zu sein scheint, nahm ich Zitronenmelisse
  • Salz

Zubereitung

Jetzt wirds kompliziert ;-)

Joghurt mit dem Knoblauch und der Minze vermischen. Die Gurken unterheben und salzen.

Tada!


Dienstag, 24. August 2010

Ägyptischer Auberginensalat

Bei Gesund genießen bin ich gestern nicht nur auf ein tolles ägyptisches Auberginenrezept gestoßen, sondern auch auf eine tolle Homepage. Eine Datenbank mit über 3.000 Auberginenrezepten! Wenn das mal nichts ist. Ich esse zum Leidwesen des Versuchskaninchens furchtbar gerne Auberginen und bin auch gleich fündig geworden: Ägyptischer Auberginensalat klingt nicht nur lecker, sondern ist es auch. Mit diesem Rezept muss ich mich wirklich nicht schämen, wenn ich an dem Blogevent Ägypten von Tobias kocht! teilnehme.


11ter mediterraner Kochevent - Ägypten - tobias kocht! - 10.08.2010-10.09.2010


Zutaten für 4 Personen:

2 große Auberginen - in Scheiben geschnitten

2 EL Salz

Öl zum Braten

5 Knoblauchzehen - gepresst

1/2 Tasse Wasser

1 Prise Kurkuma

1/4 TL Paprika (scharf oder edelsüß nach Geschmack)

1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL Tomatenmark

1 TL Weißwein- oder Apfelessig

rote Paprika zum Dekorieren

Zubereitung

1) Auberginenscheiben mit Salz bestreuen und für eine halbe Stunde Wasser ziehen lassen. Wasser abgießen und die Scheiben vorsichtig "auspressen".

2) Öl in einer Pfanne oder Grillpfanne erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten hellbraun anbraten. Auberginen aus der Pfanne nehmen und warm halten.

3) Knoblauch für 10 Sekunden anbraten. Wasser, Gewürze und Tomatenmark dazugeben. 5 Minuten köcheln lassen. Den Essig einrühren und die Sauce über die Auberginen geben. Mit der Paprika dekorieren und abkühlen lassen.


Ich bin so stolz auf die kleinen Tomaten auf meinem Balkon, dass sie zur Deko mit ins Bild mussten


Ich hatte mich ein bisschen mit dem Salz vertan - das kann man aber mit Brot gut wieder ausgleichen. Außerdem hätte es für mich etwas tomatiger sein können. Beim nächsten Mal würde ich mehr Tomatenmark nehmen - diesmal taten es auch die Cocktailtomaten :-)

Mittwoch, 11. August 2010

So ein Käse

Ich liebe Süßes. Als Kuchen, Dessert oder gerne auch mal zwischendurch. Nur um süße Hauptspeisen mache ich einen großen Bogen. Milchreis und Grießbrei können mich nicht locken. Deshalb spricht es für die österreichische Küche, dass ich gleich drei (!) süße Hauptgerichte zum Nachkochen ausgesucht habe. Kaiserschmarrn gehört natürlich dazu. Ein interessantes, herzhaftes Gericht, dass ich in diesem Zusammenhang gefunden habe, ist der Käseschmarrn.

Zutaten für 1 Person:
3 EL Mehl
1/8 l Milch
1 Prise Salz
2 Eier
50g Butter oder Butterschmalz
Parmesan nach Geschmack
100 g Emmentaler, Edamer, Bergkäse oder ein anderer würziger Käse - klein gewürfelt


Zubereitung
Mehl mit Milch und Salz vermischen. Die Eier hinzugeben und grob untermischen. Nicht vollständig verquirlen.
Butter in der Pfanne erhitzen. Die Mehl-Ei-Masse dazugeben und wie einen Eierkuchen von beiden Seiten braten und dann grob zerteilen.


Den gewürfelten Käse und Parmesan darüber geben und schmelzen lassen. Dabei nicht zu viel rühren.


Dazu passt Salat.

Montag, 2. August 2010

Falafel Falafel

Um ein Gericht kommt man im Libanon nicht herum: Falafel! Nicht, dass es mich stören würde, ich liebe diese kleinen Kichererbsen-Buletten und freue mich immer, wenn ich ein neues Rezept ausprobieren darf. Das Einzige, was mich stört ist, dass man sie frittieren muss. Ich hasse fritieren. Es stinkt, ist fettig und funktioniert bei mir irgendwie nie. Auch bei diesem Rezept zerfielen die Bällchen im Öl, sodass ich die weiteren in der Pfanne garte.
Das Rezept stammt mal wieder, wenn auch stark abgewandelt, aus Pomme Larmoyers "Die Libanesische Küche".

Zutaten für die Falafel:
1 Dose dicke Bohnen
1 Dose Kichererbsen
1 Zwiebel - grob zerschnitten
3 Knoblauchzehen
1 EL Falafel-Gewürz
1 TL gemahlener Zimt
1/2 - 1 TL gemahlener Koriander oder frisches Koriandergrün
2-3 EL Petersilie
1/2 TL Natron oder Backpulver
Sonnenblumenöl
Salz
Sesam nach Belieben

Zubereitung der Falafel
Die Bohnen, Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauchzehen, Petersilie und Koriandergrün in der Küchenmaschine pürieren. Die Gewürze untermischen und nochmal kurz pürieren. 3 Stunden kalt stellen. An diese Zeit sollte man sich auch halten - ansonsten zerfallen die Falafelteilchen später. Ich war mal wieder zu ungeduldig, deswegen sind sie zerfallen und es gibt kein Foto. Lecker waren sie trotzdem.

Erst jetzt das Natron untermischen. Wenn das Püree zu trocken ist, etwas Wasser hinzugeben.
Dann kleine Buletten formen. In der Zwischenzeit das Öl erhitzen.


Die Falafel portionsweise in das Öl geben. Nach einigen Minuten wenden. Von beiden Seiten braten, bis sie schön braun sind. Falafel aufs Küchenpapier legen und kurz abtropfen lassen.

Die Falafel mit Pide-Brot oder arabischem Brot und Salat essen.