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Dienstag, 28. September 2010

Kochhaus: Einkaufen nach Rezepten

Dieser Post hat zwar nichts mit Schweden zu tun, aber ich finde die Idee so toll, dass ich sie an dieser Stelle verbreiten muss.
Ich denke, jeder Koch kennt das: Man hat ein Rezept und muss auf der Suche nach den Zutaten durch den halben Supermarkt laufen. Oder umgekehrt: Auf der Suche nach Inspiration fürs Abendessen streift man durch die Gänge, eine zündende Idee will nicht kommen.
Das Kochhaus in Berlin hat mein Problem erkannt und eine Lösung gefunden: Dieser "Supermarkt" ist nicht mehr nach Warengruppen, sondern nach Rezepten geordnet. 20 Rezepte für Vor- und Hauptspeisen und für Desserts findet man im Laden und damit es nicht langweilig wird, werden sie regelmäßig ausgetauscht.
Ein Großteil der Produkte sind Bioprodukte und Obst und Gemüse kommt in der Regel aus der Region.

Die Rezepte, die ich auf der Seite gefunden habe, sind sehr interessant: Gebratene Dorade mit provenzalischem Gemüse oder Zitronenhuhn mit Shiitakepilzen enthalten vor allem auch Zutaten, für die ich normalerweise mehr als einen Laden aufsuchen müsste. Die Rezepte bzw. einen Überblick findet ihr übrigens hier.

Aufmerksam geworden bin ich über diesen Artikel  hier :-) Und das ZDF war anscheinend auch nicht untätig




Ich war selbst noch nicht da, ein Besuch ist aber ganz fest eingeplant.
 

Donnerstag, 1. Juli 2010

Essen in Simbabwe

  • Maismehl gehört zu den Grundnahrungsmitteln und wird zu Sazda und Maisbrot verarbeitet.Trotzdem ist es bei den Ndebele verboten, Mais außerhalb der Saison zu essen.
  • Als alte britische Kolonie ist die Küche Simbabwes stark von der britischen Küche beeinflusst.
  • In manchen ethnischen Gruppen ist es verboten, Fleisch zu essen, wenn es im eigenen Nachnamen vorkommt, z.B. essen Familien mit dem Nachnamen Nkomo (Kuh, Ochse) kein Rindfleisch.

Klingt lecker:
Kürbisse, Gurken, Bohnen und vor allem Avocados sind preiswerte und daher beliebte Gemüsesorten.

Nun ja:
Getrocknetes Fleisch von Antilopen steht genauso auf dem Menüplan wie fliegende Ameisen, die fritiert gegessen werden.
Beides ist hier glücklicherweise auch im gutsortierten Supermarkt nicht zu finden. Nicht, dass jemand sagt, dass ich mich drücken würde.

Quelle: Foodbycountry