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Sonntag, 11. Juli 2010

Welkom bij Suriname

Die nächste Station meiner Reise hat das Versuchskaninchen per Zufallsprinzip ausgewählt: Suriname.
Eigentlich wollte ich mir vor jeder Etappe überlegen, was ich mit dem jeweiligen Land assoziiere. Leider funktioniert das bei Suriname nicht. Denn ich muss ehrlich zugeben, dass ich von Suriname bisher noch nie etwas gehört habe. Peinlich.

Bevor ich etwas koche, deshalb ein Versuch meine Wissenslücken zu schließen:

  • Suriname ist eine ehemalige niederländische Kolonie. Auch heute ist Niederländisch noch die Amtssprache.
  • Die Bevölkerung Surinames setzt sich aus Kreolen, Indern, Indonesiern, Chinesen, Libanesen, Europäern und Maroons zusammen. Maroons sind übrigens die Nachkommen entlaufener Sklaven - wusste ich natürlich auch nicht.
  • Die surinamesische Küche setzt sich deshalb aus vielen verschiedenen Einflüssen zusammen und Sambal Goreng und Nasi Goreng aus Indonesien ist dort ebenso zu finden wie die für Süd- und Mittelamerika typische Kombination aus schwarzen Bohnen und Reis.

Wer noch ein Reiseziel für diesen Sommer sucht: Suriname scheint ein sehr empfehlenswertes Reiseland zu sein. Die Surinamesen gelten als höchst freundliche Menschen und der dichte Urwald, in dem noch Jaguare leben, tut sein übriges.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Essen in Simbabwe

  • Maismehl gehört zu den Grundnahrungsmitteln und wird zu Sazda und Maisbrot verarbeitet.Trotzdem ist es bei den Ndebele verboten, Mais außerhalb der Saison zu essen.
  • Als alte britische Kolonie ist die Küche Simbabwes stark von der britischen Küche beeinflusst.
  • In manchen ethnischen Gruppen ist es verboten, Fleisch zu essen, wenn es im eigenen Nachnamen vorkommt, z.B. essen Familien mit dem Nachnamen Nkomo (Kuh, Ochse) kein Rindfleisch.

Klingt lecker:
Kürbisse, Gurken, Bohnen und vor allem Avocados sind preiswerte und daher beliebte Gemüsesorten.

Nun ja:
Getrocknetes Fleisch von Antilopen steht genauso auf dem Menüplan wie fliegende Ameisen, die fritiert gegessen werden.
Beides ist hier glücklicherweise auch im gutsortierten Supermarkt nicht zu finden. Nicht, dass jemand sagt, dass ich mich drücken würde.

Quelle: Foodbycountry

Mittwoch, 30. Juni 2010

Simbabwe also

Ich habe jetzt schon den Verdacht, dass diese kulinarische Weltreise einige Lücken in meinem Wissen über die Länder dieser Welt aufdecken wird. Auch nach langem Nachdenken fällt mir zu Simbabwe nur Robert Mugabe und die Cholera-Epidemie ein. Und der Name der Hauptstadt: Harare. Die ersten beiden Fakten sind nicht besonders schön. Die Hauptstadt konnte ich mir nur aufgrund des klangvollen Namens merken.

Zu meiner großen Überraschung galt Simbabwe mal als komfortables Reiseland. Diesen Ruf hat es schon lange eingebüßt. Nach Antritt der neuen Regierungskoalition ist eine Reise nach Simbabwe immerhin wieder möglich, allerdings warnt das Auswärtige Amt vor fast allem: Reisen über Land sind ebenso gefährlich wie Abendspaziergänge im Dunkeln. Auch das Fotografieren des Regierungssitzes ist verboten. Selbst Fotografien mit der Handykamera und Gespräche mit der Bevölkerung könnten als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden.

Viele positive Informationen findet man nicht über Simbabwe. Und auch die Suche nach Rezepten war gar nicht so einfach. Am Ende habe ich aber sogar einen Blog gefunden: Odette's Recipes form Zimbabwe, den ich mir nochmal näher ansehen muss.
Ansonsten gelten
- Sadza
- Dovi
- Cornmeal Cake
- Mapopo Candy
als typisch simbabwesische (?) Mahlzeiten. Was das ist, verrate ich euch später. Jetzt gehe ich erstmal einkaufen.