Eigentlich wollte ich mir vor jeder Etappe überlegen, was ich mit dem jeweiligen Land assoziiere. Leider funktioniert das bei Suriname nicht. Denn ich muss ehrlich zugeben, dass ich von Suriname bisher noch nie etwas gehört habe. Peinlich.
Bevor ich etwas koche, deshalb ein Versuch meine Wissenslücken zu schließen:
- Suriname ist eine ehemalige niederländische Kolonie. Auch heute ist Niederländisch noch die Amtssprache.
- Die Bevölkerung Surinames setzt sich aus Kreolen, Indern, Indonesiern, Chinesen, Libanesen, Europäern und Maroons zusammen. Maroons sind übrigens die Nachkommen entlaufener Sklaven - wusste ich natürlich auch nicht.
- Die surinamesische Küche setzt sich deshalb aus vielen verschiedenen Einflüssen zusammen und Sambal Goreng und Nasi Goreng aus Indonesien ist dort ebenso zu finden wie die für Süd- und Mittelamerika typische Kombination aus schwarzen Bohnen und Reis.
Wer noch ein Reiseziel für diesen Sommer sucht: Suriname scheint ein sehr empfehlenswertes Reiseland zu sein. Die Surinamesen gelten als höchst freundliche Menschen und der dichte Urwald, in dem noch Jaguare leben, tut sein übriges.